Der Fischereiverein Freilassing hielt am 15.3.2025 im GH „Doppei“ in Adelstetten seine Generalversammlung ab.

PPS-Vorsitzender Gerhard Hatheier, Bewirtschafter Martin Hammerer und Gerhard Rieder nahmen für die PPS an der Generalversammlung des eng befreundeten Partnervereins der PPS bei der Bewirtschaftung der Saalach teil.

Kurt Wiesbacher, langjähriger 1. Vorstand des Vereines, bedankte sich für die sehr gute Zusammenarbeit. Die erfolgreiche Arbeit im Verein wird durch eine regelrechte „Fischotterplage“ in Freilassing leider schwer behindert. So wurde In drei von sechs vom Verein bewirtschafteten Baggerseen trotz Besatzes kein einziger Fisch als Ausfang gemeldet. In dem nur einen Kilometer langen Abschnitt der Saalach zwischen Kaskadenwehr und Bichlbruck wurden mittels Wärmebildkamera 4 adulte und 4 Jungtiere gesichtet. Der Verein fordert daher für Bayern ebenfalls dringend die Aufhebung des Schutzstatus des Fischotters, da der gute Erhaltungszustand nachweislich längst gegeben ist.

Gerhard Hatheier überbrachte die Grußworte der PPS und berichtete über aktuelle Themen, z.B. die bevorstehende Baggerung im Stauraum Rott und bedankte sich für die Vertretungsbefugnis, die eine rasche Durchsetzung aller Maßnahmen für einen angemessenen Besatzausgleich ermöglichte.

Im Rahmen der Ehrungen durfte sich Gerhard Hatheier über die Verleihung des Goldenen Ehrenzeichens des FV Freilassing freuen.

Im Fotoalbum finden Sie 20 Bilder (©PPS/Privat) unseres Fotochefs Gerhard Rieder.

Bitte um Beachtung!
Laut Aussage von bayerischen Fischereiaufsichtsorganen kommt es in letzter Zeit immer wieder vor, dass österreichische Lizenznehmer durch die Saalach waten und von bayerischer Seite aus fischen. Sowohl die Staats- als auch Reviergrenzen zwischen Österreich und Deutschland verlaufen in der Gerinnemitte, die Fischerei ist daher generell nur vom jeweiligen Ufer aus gestattet. Ein Durchwaten der Saalach und das Fischen von deutscher Seite aus ist ausnahmslos verboten und wird mit Anzeige bei der Polizei geahndet.